Steuerabzüge in der Schweiz, Rubrik für Rubrik: Krankenkassenprämien, Kinderbetreuung, Fahrkosten, Weiterbildung, Säule 3a. Die Bundeslimiten und die Limiten der 26 Kantone für das Steuerjahr 2025 (Steuererklärung, die 2026 eingereicht wird), mit dem Beleg, der jeden Abzug nachweist.
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Beträge für das Steuerjahr 2025 (Steuererklärung, die 2026 eingereicht wird), alleinstehende Person, gelesen in den kantonalen Steuergesetzen und im DBG; sie können sich von Jahr zu Jahr ändern. Diese Seite informiert; sie ersetzt weder eine Steuerberatung noch die Wegleitung deines Kantons. Floxy ist kein Treuhandbüro und reicht nichts ein: Eingereicht wird in der offiziellen Software deines Kantons.
In der Schweiz dient deine Steuererklärung zwei Steuern gleichzeitig: der direkten Bundessteuer nach dem DBG, die von Genf bis Romanshorn dieselbe ist, und der Staats- und Gemeindesteuer nach dem Steuergesetz deines Kantons. Jeder Abzug existiert deshalb zweimal, mit einer Bundeslimite und einer kantonalen Limite, die sich fast nie decken. Darum zieht eine Familie mit zwei Kindern in der Kita beim Bund CHF 25'800 pro Kind ab, bei ihrem Kanton aber einen anderen Betrag.
Hinter dem Wort «abziehen» steckt eine Pflicht: belegen. Eine Krankenkassenprämie ohne Bescheinigung, eine verlorene Kita-Rechnung oder ein nie gescanntes Streckenabo lassen sich nicht abziehen. Diese Seite nennt die Limiten 2025 beider Ebenen und dann, Kategorie für Kategorie, den Beleg, der sie wirksam macht. Die vollständige Liste der Unterlagen findest du in der Checkliste für die Steuererklärung.
Alle Beträge unten gelten für das Steuerjahr 2025, also für die Steuererklärung, die 2026 eingereicht wird, und für eine alleinstehende Person. Ehepaare, Familien und Selbstständige haben oft höhere Limiten, welche die offizielle Software deines Kantons beim Einreichen selbst anwendet.
Die direkte Bundessteuer ist der gemeinsame Sockel: Ihre Limiten legt der Bund fest und gleicht sie der kalten Progression an, weshalb sie von Jahr zu Jahr in kleinen Schritten steigen. Hier die Werte für das Steuerjahr 2025, so wie Floxy sie in seinen Bundeskonstanten führt.
Die Säule 3a hat ihren eigenen Ratgeber: Das Maximum von CHF 7'258 gilt, wenn du einer Pensionskasse angehörst; ohne Pensionskasse lautet die Regel 20 % des Nettoerwerbseinkommens, höchstens CHF 36'288. Neu ab dem Steuerjahr 2026 (Steuererklärung, die 2027 eingereicht wird): der rückwirkende Einkauf von 3a-Lücken, begrenzt auf CHF 7'258 zusätzlich zum ordentlichen Beitrag, nur für Lücken ab 2025. In der Steuererklärung 2025 gibt es ihn nicht, darum fehlt er in der Tabelle.
| Abzug | Bundeslimite 2025 | Gesetzliche Grundlage |
|---|---|---|
| Säule 3a, mit Pensionskasse | CHF 7'258 | Art. 7 Abs. 1 Bst. a BVV 3 |
| Säule 3a, ohne Pensionskasse | 20 % des Nettoerwerbseinkommens, höchstens CHF 36'288 | Art. 7 Abs. 1 Bst. b BVV 3 |
| Kinderbetreuung, pro Kind | CHF 25'800 | Art. 33 Abs. 3 DBG |
| Aus- und Weiterbildung | CHF 13'000 | Art. 33 Abs. 1 Bst. j DBG |
| Spenden an politische Parteien | CHF 10'600 | Art. 33 Abs. 1 Bst. i DBG |
| Fahrkosten zum Arbeitsort | CHF 3'300 | Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG |
| Versicherungsprämien und Sparzinsen | CHF 1'800 (Ehepaar: CHF 3'700); ohne Beiträge an die 2. Säule und die Säule 3a: 50 % mehr, dazu CHF 700 pro Kind | Art. 33 Abs. 1 Bst. g und Abs. 1bis DBG |
Die folgende Tabelle wird direkt aus den Daten erzeugt, mit denen Floxy seine Schätzung rechnet; diese Daten stammen aus dem Steuergesetz jedes Kantons (Steuergesetz, loi sur les impôts, legge tributaria), nie aus einer Zusammenfassung Dritter. Vier Rubriken, jene, die von Kanton zu Kanton am stärksten schwanken: Krankenkassenprämien, Kinderbetreuung, Fahrkosten und Weiterbildung. Hat dein Kanton eine eigene Seite auf floxy.ch, ist sein Name ein Link.
Lies sie mit zwei Vorbehalten. Erstens bedeutet «keine eigene kantonale Limite» nicht «unbegrenzt»: Das kantonale Gesetz nennt für diese Rubrik einfach keinen separaten Betrag, und für die direkte Bundessteuer gilt weiterhin die Bundeslimite. Zweitens veröffentlichen mehrere Kantone Beträge nach Altersgruppe oder Familiensituation (Genf und Freiburg bei den Prämien zum Beispiel); angezeigt ist der Wert für eine alleinstehende erwachsene Person.
| Kanton | Prämien | Kinderbetreuung | Fahrkosten | Weiterbildung |
|---|---|---|---|---|
| Zürich | CHF 2'900 | CHF 25'000 | CHF 5'200 | CHF 12'400 |
| Bern | CHF 2'450 | CHF 16'000 | CHF 7'000 | CHF 12'500 |
| Luzern | CHF 2'600 | CHF 18'000 | CHF 6'500 | CHF 13'000 |
| Uri | CHF 1'800 | CHF 25'800 | CHF 13'000 | CHF 13'000 |
| Schwyz | CHF 3'200 | CHF 6'000 | CHF 8'000 | CHF 12'000 |
| Obwalden | CHF 1'700 | CHF 10'000 | CHF 10'000 | CHF 12'000 |
| Nidwalden | CHF 1'800 | CHF 8'100 | CHF 6'000 | CHF 12'400 |
| Glarus | CHF 3'100 | CHF 25'800 | keine eigene kantonale Limite | CHF 13'000 |
| Zug | CHF 3'500 | CHF 25'400 | CHF 6'000 | CHF 12'000 |
| Freiburg | CHF 4'810 | CHF 12'000 | CHF 12'000 | CHF 12'000 |
| Solothurn | CHF 2'500 | CHF 25'000 | CHF 7'000 | CHF 12'000 |
| Basel-Stadt | CHF 4'200 | CHF 26'000 | CHF 3'200 | CHF 19'100 |
| Basel-Landschaft | CHF 2'000 | CHF 10'000 | CHF 6'000 | CHF 12'000 |
| Schaffhausen | CHF 3'750 | CHF 9'400 | CHF 6'000 | CHF 12'000 |
| Appenzell Ausserrhoden | CHF 2'700 | CHF 25'000 | CHF 6'000 | CHF 12'000 |
| Appenzell Innerrhoden | CHF 2'900 | CHF 18'000 | keine eigene kantonale Limite | CHF 12'000 |
| St. Gallen | CHF 3'400 | CHF 26'700 | CHF 8'000 | CHF 13'000 |
| Graubünden | CHF 4'200 | CHF 10'900 | keine eigene kantonale Limite | CHF 13'000 |
| Aargau | CHF 3'600 | CHF 25'000 | CHF 7'000 | CHF 18'000 |
| Thurgau | CHF 3'500 | CHF 10'100 | CHF 6'000 | CHF 13'000 |
| Tessin | CHF 5'500 | CHF 26'200 | keine eigene kantonale Limite | CHF 10'700 |
| Waadt | CHF 5'000 | CHF 15'200 | keine eigene kantonale Limite | CHF 12'000 |
| Wallis | CHF 3'620 | CHF 10'000 | keine eigene kantonale Limite | CHF 12'550 |
| Neuenburg | CHF 2'500 | CHF 20'400 | keine eigene kantonale Limite | CHF 12'400 |
| Genf | CHF 17'122 | CHF 26'320 | CHF 534 | CHF 12'756 |
| Jura | CHF 3'400 | CHF 10'600 | keine eigene kantonale Limite | CHF 12'000 |
Ein Abzug entscheidet sich am Beleg genauso wie an der Limite. Hier, Rubrik für Rubrik, das Dokument, das die Steuerverwaltung erwartet, und die Bundesregel dazu; dein Kanton kann seine eigene ergänzen.
Über die vier Rubriken der Tabelle hinaus hat jeder Kanton seine Eigenheiten. Waadt gewährt einen Wohnabzug von höchstens CHF 6'800 für 2025 und einen Sparzinsenabzug von CHF 1'600. Genf schreibt für die Krankenkassenprämien keinen Betrag ins Gesetz, sondern «das Doppelte der kantonalen Durchschnittsprämie», was für eine erwachsene Person CHF 17'122 für 2025 ergibt. Wallis indexiert seine Weiterbildungslimite, CHF 12'550 für 2025. Graubünden kennt für die Fahrkosten keine kantonale Limite, eine Praxisfestlegung der Steuerverwaltung.
Die Miete ist bei der direkten Bundessteuer grundsätzlich nicht abziehbar. Zwei Kantone machen bei ihrer Staats- und Gemeindesteuer eine Ausnahme mit einem eigenen Abzug: Zug mit dem Mieterabzug (30 % der Nettomiete, höchstens CHF 10'800 für 2025, § 33 Abs. 1 Ziff. 5 StG ZG) und Waadt mit dem Wohnabzug. Lies das Gesetz deines Kantons, bevor du eine Miete einträgst: Diese Abzüge sind an Einkommens- und Wohnsitzbedingungen geknüpft, und der Zuger Mieterabzug endet laut Kantonsblatt mit der Abschaffung des Eigenmietwerts.
Letzte Eigenheit, diesmal eine des Bundes: Der Eigenmietwert der Wohneigentümer verschwindet per 1. Januar 2029, ein Datum, das der Bundesrat am 1. April 2026 festgelegt hat. Mit ihm ändern die Unterhaltsabzüge und ein grosser Teil der Hypothekarzinsabzüge ihr Regime; bis und mit Steuerjahr 2028 bleibt alles wie heute.
Wenn du eine Prämienbescheinigung oder eine Kita-Rechnung scannst, liest Floxy den Betrag, ordnet ihn seiner Rubrik zu und vergleicht ihn mit beiden Limiten: der kantonalen Limite für die Staats- und Gemeindesteuer, der Bundeslimite für die direkte Bundessteuer. Für seine unverbindliche Schätzung nimmt Floxy die tiefere der beiden. Nicht das Gesetz wendet die tiefere an; es ist eine vorsichtige Schätzregel, damit die App nie einen Abzug ankündigt, der grosszügiger ist als das, was eine der beiden Steuern gewährt.
Diese Schätzung bleibt ein Anhaltspunkt, nie ein Steuerbetrag. Die Veranlagung machen die offizielle Software deines Kantons und die Steuerverwaltung, die dich einschätzt. Was Floxy dir bringt: Du öffnest diese Software mit 28 bereits sortierten Kategorien, jedem Beleg an seiner Rubrik und den Limiten 2025 vor Augen. Zu den Abgabeterminen siehe die Fristen nach Kanton.
Vier Handgriffe, gültig in allen 26 Kantonen, damit ein Abzug ohne Rückfrage der Steuerverwaltung durchgeht.
Bewahre das Originaldokument auf
Bescheinigung der Krankenkasse, Kita-Rechnung, Kurs- oder Zinsbescheinigung: Scanne sie beim Erhalt; das Original bleibt bei dir, falls der Kanton es nachfordert.
Lies die Zeile deines Kantons
Suche in der Tabelle der 26 Kantone die kantonale Limite der Rubrik; dann in der Bundestabelle die Bundeslimite. Beide gelten, jede für ihre Steuer.
Addiere pro Rubrik, nicht pro Dokument
Die Limiten beziehen sich auf die Jahressumme einer Rubrik (alle Prämien, alle Betreuungsrechnungen), nie auf eine einzelne Rechnung.
Übertrage in die offizielle Software
ZHprivateTax, TaxMe-Online, eTAX AARGAU, BalTax oder eTax.zug wenden die Regeln deines Kantons selbst an und berechnen die Steuer. Floxy bereitet vor, die kantonale Software reicht ein.
Krankenkasse, Kinderbetreuung, Fahrkosten, Weiterbildung, Säule 3a, Spenden, Hypothekarzinsen, Krankheitskosten: Floxy führt den vollständigen Schweizer Katalog und ordnet jedes gescannte Dokument der richtigen Rubrik zu.
Die vier kantonalen Limiten der Tabelle oben (Steuerjahr 2025) und die Bundeslimiten sind in der App hinterlegt; die Schätzung nimmt Rubrik für Rubrik die tiefere der beiden.
Eine Prämienbescheinigung landet unter «Krankenkassenprämien», eine Kita-Rechnung unter «Kinderbetreuung»: Beim Deklarieren hat jede Rubrik ihre Belege, mit einem Klick exportierbar.
Floxy zeigt nie eine Steuerersparnis und keinen Steuersatz: Es zeigt wahrscheinliche, begrenzte Abzüge, die du in der offiziellen Software deines Kantons bestätigst.
Die Limiten dieser Seite lassen sich in den offiziellen Texten nachlesen; eingereicht wird die Steuererklärung in der Software deines Kantons.
Die grossen Familien sind überall dieselben: Beiträge an die Säule 3a und Einkäufe in die Pensionskasse, Versicherungsprämien, Kinderbetreuung, Fahr- und Verpflegungskosten, Weiterbildung, nicht erstattete Krankheitskosten, Spenden, Hypothekarzinsen und Liegenschaftsunterhalt, Berufsauslagen als Pauschale. Die Limiten hängen von der Steuer (Bund oder Kanton) und von deinem Kanton ab: Dafür steht die Tabelle der 26 Kantone für das Steuerjahr 2025.
Bei der direkten Bundessteuer 2025 höchstens CHF 25'800 pro Kind unter 14 Jahren, wenn die Fremdbetreuung mit deiner Erwerbstätigkeit, deiner Ausbildung oder einer Erwerbsunfähigkeit zusammenhängt. Bei der Staats- und Gemeindesteuer reicht die Limite je nach Kanton von einigen tausend Franken bis über sechsundzwanzigtausend: Lies die Spalte «Kinderbetreuung» der Tabelle und bewahre alle Rechnungen von Kita, Hort oder Tagesfamilie auf.
Ja, aber in einem begrenzten Topf. Bei der direkten Bundessteuer 2025 teilen sich Krankenkassenprämien, übrige Personenversicherungen und Sparzinsen CHF 1'800 für eine alleinstehende Person (CHF 3'700 für ein Ehepaar). Wer weder in die Pensionskasse noch in die Säule 3a einzahlt, hat einen um 50 % höheren Topf (CHF 2'700 allein, CHF 5'550 als Ehepaar), plus CHF 700 pro Kind (Art. 33 Abs. 1bis DBG). Die Kantone haben je ihre eigene Limite, teils deutlich höher: Das ist die erste Spalte der Tabelle. Der Beleg ist die Jahresbescheinigung deiner Krankenkasse.
Vollständig, bis zum Jahresmaximum: CHF 7'258 für 2025, wenn du einer Pensionskasse angehörst, oder 20 % des Nettoerwerbseinkommens (höchstens CHF 36'288) ohne Pensionskasse. Die Einzahlung muss bis 31. Dezember erfolgen; die Bescheinigung der Bank oder Versicherung legst du der Steuererklärung bei, unter «Beiträge an die Säule 3a». Der rückwirkende Einkauf von Lücken existiert erst ab dem Steuerjahr 2026.
Bei der direkten Bundessteuer grundsätzlich nein: Die Miete ist eine private Ausgabe. Einige Kantone kennen für ihre Staats- und Gemeindesteuer einen eigenen Abzug: Zug mit dem Mieterabzug (30 % der Nettomiete, höchstens CHF 10'800 für 2025, § 33 Abs. 1 Ziff. 5 StG ZG) und Waadt mit dem Wohnabzug (höchstens CHF 6'800), beide an Bedingungen geknüpft. Prüfe das Gesetz deines Kantons, bevor du eine Miete einträgst.
Am 1. Januar 2029. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat dieses Datum für das Inkrafttreten der Reform der Wohneigentumsbesteuerung festgelegt, die in der Volksabstimmung vom 28. September 2025 angenommen wurde. Bis und mit Steuerjahr 2028 deklarieren Wohneigentümer den Eigenmietwert und ziehen Unterhalt und Hypothekarzinsen ab wie heute.
Ja, bei der direkten Bundessteuer: höchstens CHF 3'300 für 2025, unabhängig vom Verkehrsmittel. Bei der Staats- und Gemeindesteuer legt ein Teil der Kantone eine eigene Limite fest, andere nennen in ihrem Gesetz keine (Spalte «Fahrkosten» der Tabelle). Der Beleg ist das ÖV-Abonnement oder, beim Auto, die Kilometerrechnung, welche die kantonale Software von dir verlangt.
Nein. Floxy erkennt in deinen Dokumenten wahrscheinliche Abzüge, wendet die kantonalen und die Bundeslimiten an und gibt dir eine unverbindliche Schätzung, nie einen Steuerbetrag und keine bezifferte Ersparnis. Die genaue Berechnung machen die offizielle Software deines Kantons und die Steuerverwaltung, die allein deine vollständige Situation kennen.
Verfasst vom Team von Floxy.ch in Orsières. Zahlen gegen die auf dieser Seite zitierten offiziellen Quellen geprüft. Über uns
Scanne die Bescheinigung am Tag, an dem sie kommt: Floxy legt sie in ihrer Rubrik ab, mit der Limite deines Kantons daneben.
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